Wir haben Espressosorten getestet: Hier ist unsere Empfehlung!

15. Februar 2014

In den letzten Jahren konnte der Espresso in Deutschland einen regelrechten Boom auslösen. Grund genug für uns, dem italienischen Heißgetränk einmal näher auf den Zahn zu fühlen und das Produkt auf Herz und Nieren zu testen. Um ein wenig vergleichen zu können, haben wir uns in den letzten Monaten immer wieder andere Espressosorten für unseren Vollautomaten geholt und verglichen.

illy – lecker, aber nicht ganz billig

Angefangen hat unser kleines Espresso-Experiment mit dem Produkt von illy, welches allgemein hin wohl als einer der Platzhirsche im Bereich Espresso gilt. Der Traditionsröster bietet seinen Espresso entweder als Pad, Pulver oder ganze Bohnen an, ich habe aber bei allen getesteten Espressos auf Bohnen gesetzt, damit der Vergleich auch gerecht ist. Geschmacklich hat uns der illy mit seinem leicht blumig-fruchtigen Geschmack schon recht gut gefallen, vor allem die Crema konnte uns überzeugen. Leider sind die Produkte von illy aber auch nicht ganz billig, sodass der Spaß hier doch auf Dauer ziemlich teuer ist.

Izzo – hält auch geschmacklich, was die stylische Verpackung verspricht

Besonders gut hat uns der Izzo geschmeckt, der in schicker Dose daherkommt und neben einem Hauptanteil von Arabica Bohnen auch einen kleinen Anteil Robusta enthält. Er schmeckte leicht würzig, aber angenehm weich und harmonisch, sodass ich mir schon jetzt sicher bin, auch in Zukunft mal wieder die eine oder andere Tasse zu trinken .  Hübsch anzusehen war auch die entstandene Crema, ansonsten konnte uns der Espresso aber auch mit einer schönen, dunklen Röstung optisch überzeugen. Getestet haben wir übrigens den „Izzo SuperMiscela“, den wir als mittelkräftig einstufen würde – er war zwar angenehm aromatisch, dabei jedoch nicht so aufdringlich und eher fein. Auch das Preis-Leistungsverhältnis stimmt hier.

Tchibo – für uns keine Alternative

Zum Schluss haben wir noch einen Kandidaten aus heimischen Gefilden ausprobiert, nämlich den Tchibo Espresso Sizilianer Art. Zwar war das Ergebnis durchaus trinkbar, im Vergleich zu den beiden Vorgängern jedoch deutlich weniger aromatischer – einen echten Espresso konnte ich nicht herausschmecken. Ich denke, für Gelegenheitstrinker ist der Espresso von Tchibo zwar durchaus eine Option, aber gerade Kenner rümpfen hier sicherlich die Nase.  Leider sind die Bohnen von Tchibo oftmals auch schon etwas älter, meine Packung läuft beispielsweise schon im nächsten Jahr ab – das ist insofern problematisch, da die enthaltenen ätherischen Öle irgendwann bitter und ranzig werden.

Fazit:

Wir sind zwar keine Experten auf dem Gebiet des Espresso und haben natürlich auch kein Expertenwissen im Bereich der Röstverfahren, Traditionsröstereien usw. zu bieten, doch der Unterschied zwischen den Traditionsmarken und dem deutschen Pendant ist selbst uns aufgefallen.  Zwar finden wir  den Espresso von Tchibo nicht durchweg schlecht, aber im Vergleich zu den Sorten von illy oder unserem Favoriten Izzo konnte das deutsche Unternehmen leider nur den letzten Platz belegen. Übrigens: Für alle, die nicht wissen, wie man einen Espresso richtig zubereitet, habe ich ein Youtube-Video gefunden. Schaut es euch hier einfach mal an.

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