famil.care app

Review famil.care senior app: Einstellungen und erste Schritte

31. August 2017

Anzeige   Könnt Ihr Euch noch erinnern? Vor ein paar Wochen habe ich einen Artikel zum Thema “Wenn Eltern älter werden…” veröffentlicht. Unter anderem habe ich Euch die famil.care senior App und den dazugehörigen SOS Button vorgestellt. Den SOS-Button mit Sturzmelder habe ich daraufhin bestellt, um ihn zusammen mit der App zu testen und Euch von meinen Erfahrungen zu erzählen.

In diesem Artikel geht es nun darum, wie die famil.care senior App genau funktioniert, was eingestellt werden kann und muss bevor es losgeht. Kurzum, wir schauen uns die Funktionen mal von der praktischen Seite her an.

Funktionen famil.care senior app

Wie funktioniert das Ganze denn jetzt eigentlich?

Es sind im Grunde zwei Apps. Eine für den Angehörigen (bisher leider nur für Android) und eine für die Familie. Beide Nutzer der famil.care App benötigen ein Smartphone mit Internetverbindung, GPS und Bluetooth. Nachdem man die Apps heruntergeladen hat, verbinden sich diese.

ACHTUNG:

Wir mussten tatsächlich ein neues Smartphone kaufen. Einfach, weil ich nicht richtig gelesen habe und davon ausgegangen bin, dass das Galaxy S2 von meinem Vater kompatibel ist. Ist es nicht… 🙁 Zum Glück bekommt man einfache Smartphones mittlerweile recht günstig.

Betriebssystem:
Android 4.4.4 oder später (Nexus App und Senior App). Android 5.0 oder später (Junior App)

Nächster Schritt:

Jetzt könnt Ihr die famil.care App konfigurieren bzw. so einstellen, wie Ihr sie benötigt. Ich denke, dass ist sehr individuell. Ich habe beispielsweise keine Sicherheitszonen definiert, weil Papa das nicht wollte…

Ebenfalls ist es jetzt möglich Kontakte, wichtig Kontakte (bis zu 6 Stück), Notfallkontakte und Termine anzulegen. Terminerinnerungen kann man übrigens auch als Sprachnachricht anlegen!

Alle Einstellungen werden auf dem Smartphone des Betreuers konfiguriert und anschließend synchronisieren sich beide Handys miteinander.

familcare SOS Button Lieferumfang

Der famil.care SOS Button:

  • der famil.care senior-SOS-Button ist ein kleines, unauffälliges Gerät, das ausschaut wie ein großer Knopf. Er ist rund um die Uhr wachsam und unterstützt, sollte der ältere Angehörige stürzen (Sturzmelder) oder sich in einer anderen Notsituation (Notruf-Alarm) befinden
  • um schnelle Bewegungen von Stürzen so zuverlässig wie möglich zu unterscheiden, hat er einen Beschleunigungsmesser eingebaut. Dieser kann individuell eingestellt werden. Dank dieser Technik ist die Gefahr, dass ein Fehlalarm ausgelöst ist geringer.
  • der SOS-Button wird mittels Bluetooth mit dem Mobiltelefon des Angehörigen verbunden und weil er wasserdicht ist, muss er beim Baden oder Duschen nicht abgenommen werden.
  • der Button läuft mit einer Batterie und muss nicht aufgeladen werden. Die Laufzeit beträgt in etwa 2 Jahre.
  • getragen werden kann der unauffällige SOS-Button als Anhänger oder man befestigt ihn mit dem Clip am Gürtel
  • Hergestellt wird er übrigens in der Schweiz und ist im Abo der App enthalten

Was bisher geschah und wie es weitergeht

Vor einigen Wochen haben wir das Angebot angenommen die neue famil.care senior app von Nexus inklusive SOS Button zu testen. Wir haben uns auf der Webseite von famil.care über die Fähigkeiten und Möglichkeiten des Produkts informiert und auch Euch bereits darüber berichtet. Anschließend haben wir den SOS Button mit Sturzmelderfunktion und Notrufalarm bestellt.

Da ich es versäumt habe zu prüfen, ob das Gerät meines Vaters kompatibel ist, haben wir ein neues Smartphone besorgt. Mittlerweile sind alle benötigten Einstellungen vorgenommen und seit ein paar Tagen ist die App im Einsatz und wird auf Herz und Nieren geprüft.

Innerhalb der nächsten zwei Wochen wird sich herausstellen, ob sich die Idee der famil.care senior App im Praxistest (für uns) bewährt.

Mein Rat:

Es ist wichtig, dass Ihr die Einstellungen zusammen mit der Person vornehmt die betreut bzw. unterstützt werden soll. Rein technisch ist das eigentlich nicht notwendig, aber das Thema ist sensibel und der “Schützling” soll auf keinen Fall das Gefühl bekommen, dass über ihn hinweg bestimmt wird. Das zumindest ist meine Meinung.

Ich halte Euch auf dem Laufenden!

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