Das theoretische Recht auf einen Krippenplatz…

23. Mai 2013

05Ab dem 01. August 2013 ist es also soweit. Jedem Kind vom 1. bis zum 3. Lebensjahr steht per Gesetz ein Betreuungsplatz zu. Soweit die Theorie. Ich kann nur für meine Umgebung sprechen und weiß, dass auch nach August die Nachfrage nach Krippenplätzen hier bei uns noch viel höher sein wird, als das tatsächliche Angebot. Obwohl sich unsere Stadt sehr um einen Ausbau der Krippenplätze bemüht! Ein Rechtsanspruch bedeutet im Prinzip, dass Eltern auf einen Krippenplatz klagen können  – doch mal ehrlich – wer macht das denn? Hier entstehen doch Kosten, die gerade junge Familien oftmals gar nicht tragen können. Natürlich stehen alternativ noch Tagesmütter oder Großtagespflegen zur Verfügung – und trotzdem, es reicht einfach nicht. Natürlich kann man auch als Privatperson eine KiTa gründen – immer mehr Eltern sind auf der Suche nach Alternativen. Warum also nicht? Eine spannende Idee!

Ich hatte wirklich Glück, denn meine Tochter hat mit einem Jahr einen Platz in einer wunderbaren GtP bekommen und ich konnte wieder arbeiten gehen. GtP ist die Abkürzung für Großtagespflege und das bedeutet folgendes: Die Großtagespflege ist eine Form der Kindertagespflege, bei der sich mehrere Kindertagespflegepersonen zusammenschließen und in geeigneten Räumlichkeiten bis zu maximal 10 gleichzeitig anwesende Kinder betreuen.

Im Grunde ist es das gleiche wie eine Krippe, mit dem Unterschied, dass es weniger Kinder sind, die betreut werden (ein Vorteil – wie ich finde). Bei uns sind es in der Regel zwischen 6 und 8 Kinder und zwei Betreuungskräfte. Es wird gespielt, getobt, geträumt und das alles in einer liebevollen, familiären Atmosphäre.

Gesponsert wird die Kindertagesstätte von einem großen Unternehmen hier vor Ort. Die Räumlichkeiten sind hell, alles ist neu und kindgerecht eingerichtet. Jedes Kind hat sein eigenes Bettchen für den Mittagsschlaf und die Betreuerinnen sind alle “Gold wert”!  Uns wird der Abschied im August sicher schwer fallen, denn unser Fräulein Prinzessin kommt dann in den Kindergarten. Und auch hier war es nicht leicht einen Platz zu bekommen, obwohl wir in einem Neubaugebiet wohnen und der neue Kindergarten gerade in Sichtweite zu unserem Haus entsteht. Das Fräulein Prinzessin hat einen Platz dort bekommen, die Töchter von zwei Nachbarinnen nicht….Übrigens kann man nicht nur eine Kita sondern auch einen Kindergarten gründen .

 

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2 Comments

  • Constanze Adrian

    Wir haben auch nur durch ganz, ganz viel Glück einen Krippenplatz für unseren Sohn bekommen (und das auch nur weil die Leiterin der Einrichtung so begeistert von unserer Tochter ist http://www.meinetestfamilie.de/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_wink.gif). Ansonsten hätte ich nicht gewusst, wie ich im Februar an einen Kindergartenplatz hätte kommen sollen. Und dabei hab ich beide Kinder sehr früh in mehreren Einrichtungen angemeldet.

    LG Constanze

    24. Mai 2013 at 11:10 Reply
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