Aromatherapie für Babies und Kleinkinder – ein Gastbeitrag von Bettina Görner

24. August 2016

Heute habe ich einen Gastbeitrag für Euch. Ich bin ja ein großer Fan von Duftölen und Aromalampen. Deshalb fand ich es spannend, einmal etwas über Aromatherapie für  Babies und Kleinkinder zu erfahren. Auch wir durften die beiden Sprays “testen”. Sie duften auf jeden Fall wunderbar mild und tragen auf jeden Fall dazu bei, (sogar bei mir) eine wohlige Atmospähre zu schaffen.

Über Bettina und aetherio
Bettina hat Biochemie und Molekularbiologie studiert und ist Mutter zweier kleiner Jungs. Da diese eben auch manchmal schlecht gelaunt oder überreizt sind, begab sich Bettina erst auf die Suche nach praktischer, sicherer und gut aussehender Aromatherapie und hat dann aetherio gegründet, um genau das anzubieten.

Gastbeitrag von Bettina Görner:

Was ist Aromatherapie und was kann Aromatherapie?

Wer kennt ihn nicht, den mediterranen Duft von Lavendelfeldern oder die frische Note, wenn man eine Orange schält? Die gute Nachricht: Man kann diese herrlichen Düfte aus den Pflanzen gewinnen. Diese flüchtigen, also leicht verdunstenden Extrakte („ätherische Öle“) kann man dann daheim zur Steigerung des Wohlbefindens nutzen.

Diese Anwendung nennt man Aromatherapie.

Pflanzen, wie Lavendel oder Orange, enthalten die duftenden Essenzen, um Insekten anzulocken, miteinander zu kommunizieren, oder sich gegen Fressfeinde zu schützen. Wenn wir nun ätherische Öle nutzen, nutzen wir also die Kraft der Pflanzen.

Was kann Aromatherapie, was kann sie nicht?

Viele ätherische Öle sind dafür bekannt, das Wohlbefinden zu steigern. Manch eine Oma hatte schon früher ein Lavendelkissen mit getrockneten Blüten, um beim Einschlafen zu helfen.

Orange und ihre Verwandten wie Mandarine, Limette und Zitrone, sind dafür bekannt, stimmungsaufhellend zu wirken. Und die eine oder andere hat vielleicht schon die Empfehlung bekommen, Pfefferminzöl in Prüfungen zur Konzentrationssteigerung zu nutzen.

Ätherische Öle wirken über zwei Wege:

Zum einen nimmt das Gehirn Düfte wahr und assoziiert bestimmte Gefühle und Eindrücke damit. Diese können die Stimmung und das Wohlbefinden beeinflussen. Zum zweiten gehen manche der Stoffe durch die Nase direkt ins Blut und wirken dort auf den Stoffwechsel.

Aromatherapie ist Jahrtausende alt und mittlerweile werden diese Effekte immer besser erforscht und verstanden.

Aromatherapie verbindet Pflanzenkraft und den Geruchssinn und ist damit eine sanfte Art, um das Wohlbefinden zu beeinflussen. Das ist ihr Vorteil, im Umkehrschluss heißt das, sie wirkt eben nicht wie zwei Aspirin – soll sie ja auch nicht.

Was gilt es bei Aromatherapie für Babies und Kinder zu beachten? Gibt es auch Vorbehalte?

Babies und Kleinkinder können sehr von sanfter Aromatherapie profitieren, allerdings gibt es ein paar Dinge zu beachten:

1. Nicht dauerhaft beduften
Lieber Duftakzente setzen, die zur Situation oder einem Ritual (z.B. Einschlafen) passen
2. Rücksicht auf ganz kleine Nasen
Neugeborene nutzen ihren Geruchssinn, um ihre Beziehung zu den Eltern aufzubauen. Um die kleinen Nasen nicht zu verwirren, Aromatherapie erst ab 6 Monaten nutzen
3. Die richtigen Öle auswählen
Nicht alle Pflanzen sind sanft (kennt man vom Zwiebel hacken). Babygerechte Öle sind z.B. Lavendel, Mandarine, Vanille und Kamille
4. Die richtige Konzentration wählen
Baby- und Kleinkindnasen nehmen Düfte schneller wahr als Erwachsene. Die Fachliteratur empfiehlt Konzentrationen von 0.5% für die Babies und Kleinkinder, die dann auf 1% und etwas mehr für größere Kinder gesteigert werden kann.

Und ja, es gibt Vorbehalte, und zwar immer dann, wenn diese Aspekte nicht beachtet werden. Manche Öle sind einfach ungeeignet, so z.B. manche schleimlösenden Öle, und manche Hinweise, Öle unverdünnt zu nutzen, werden sehr kontrovers diskutiert.

Also am besten an die Punkte 1-4 halten!

Wie nutze ich sie denn für meine Familie?

Selbst mischen

Babymassageöle sind ein gutes Beispiel für Aromatherapie zum Selbermischen. Dabei auf 50 ml Mandelöl oder Jojobalöl 5 Tropfen Mandarine oder Lavendel geben und gut mischen. Bei ätherischen Ölen auf naturreine Öle, am besten in Bioqualität, achten (wenn man die im Bioladen kauft, kann man in der Regel nichts falsch machen). In lichtundurchlässigen Flaschen aufbewahren, da manche ätherische Öle lichtempfindlich sind.

Fertig kaufen

Als fertige Produkte kann man zum Beispiel Weleda’s Babybäuchleinöl mit Majoran und Kamille kaufen oder die Produkte von Frau Stadelmann.

atherio

Wir bei aetherio haben bio Helfersprays „gegen überreizt & müde“ (Lavendel und Mandarine) und „gegen schlecht gelaunt“ (Orange und Mandarine) kreiert. Unsere Sprays können in ihren unzerbrechlichen 50ml Flaschen überall mit hingenommen und auf den Schlafsack, ins Auto, auf die Söckchen usw. gesprüht werden.

Die wohlriechenden bio Helfersprays „gegen überreizt & müde“ und „gegen schlecht gelaunt“ sind auf www.aetherio.de erhältlich.

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